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DDR Kinderbuch - Reime, Gedichte

Luther schätzte nächst Josquin Senfl sehr hoch ein. Seine Lieder, die in den Sammelwerken Otts erschienen, bekunden einen tiefgründigen kontrapunktischen Sinn und eine reiche Phantasie Entlaubet ist der Wald" u.a.). Den genannten Tonsetzern reihen sich noch eine große Anzahl weiterer bedeutender Meister an, von denen wenigstens noch eini.

Für das 14. Jahrhundert ist sein Wesen und Wirken allerdings nur aus literarischen Quellen zu erkennen, denn an aufgezeichneten Melodien fehlt es vollkommen. Die Limburger Chronik gibt aber für die Zeit von einige Berichte unter anderem von Liedern, die die Geißelbrüder (Flagellanten) in den Zeiten der Pest und Hungersnot auf ihren Bußfahrten anstimmten und die schnell vom Volke aufgenommen wurden.

Für alle war das Volkslied ein Bedürfnis, überall war Verständnis und Liebe vorhanden. Die Frage nach der Entstehung dieser Lieder ist dabei von untergeordnetem Wert. Herder glaubte in echt romantischem Überschwang an eine geheimnisvolle Urzeugung der Volksgesamtheit. Das Dunkle, Rätselhafte und Sprunghafte der Volksdichtung, das wir häufig entdecken, erklärt sich nur daher, dass die geschilderten Vorgänge so allgemein bekannt und geläufig waren, dass es zu ihrem Verständnis oft nur eines andeutenden Wortes bedurfte. M. Böhme, "Altdeutsches Liederbuch" (1877 R. Von Liliencron, "Deutsches Leben im Volkslied um 1530" usw. Die Regierungen der Länder unterstützten diese Arbeit mit aller Kraft. Volksliederkommissionen wurden eingesetzt, in Österreich unter Leitung von Pommer, in Deutschland unter Leitung von Rochus von Liliencron. Nach ihm nimmt die Liedproduktion in Deutschland einen immer größeren Umfang an. Das aufkommende Buchdruckerwesen begünstigte diese glanzvolle Entwicklung. So entstehen fast Jahr für Jahr bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts große gedruckte Sammelwerke, in denen die Tonsätze der besten deutschen Meister, teils Bearbeitung älterer Volkslieder, teils Neuschöpfungen volkstümlichen Inhalts, vereinig sind. Wort und Weise gehören beim Volkslied zusammen. Der Dichter ist zugleich der erste Sänger, sei es nun, dass er eine neue Melodie erfindet oder seine Worte nur einer anderen beliebten Weise anpaßt.

1906 erschien auf Anregung des ehemaligen Kaisers das Volksliederbuch für gemischten Chor, dem 1915 das Volksliederbuch für Männerchor, von Max Friedländer herausgegeben, folgte. An der Spitze der deutschen Liedmeister steht Heinrich Isaac.

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